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Erkrankungen der Wirbelsäule

Behandlungen des Bandscheibenvorfalls der Halswirbelsäule, der zervikalen Stenose, der Skoliose und weiterer Wirbelsäulenerkrankungen

Überblick

Wirbelsäulenerkrankungen können den Hals-, Brust- und Lendenbereich betreffen.

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Verwandte Artikel

Bandscheibenvorfall (HWS)

Ein Bandscheibenvorfall der HWS ist ein Vortreten der Bandscheibe zwischen den Halswirbeln durch Degeneration oder infolge eines Traumas, das Druck auf das Rückenmark oder die Nervenwurzeln ausübt.

Zervikale Stenose (Verengung des Wirbelkanals im Halsbereich)

Die zervikale Stenose ist eine Kompression des Rückenmarks und der Nervenwurzeln infolge einer Verengung des Spinalkanals im Halsbereich. Sie kann zu fortschreitender Schwäche im Arm, Taubheitsgefühl und Gleichgewichtsstörungen führen.

Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung)

Bei der Skoliose handelt es sich nicht nur um eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule, sondern zugleich um die Entwicklung einer dreidimensionalen Deformität mit rotatorischer Verdrehung. Am häufigsten tritt die adoleszente idiopathische Skoliose auf, doch gibt es auch kongenitale, neuromuskuläre, syndromale und degenerative Skolioseformen im Erwachsenenalter. Der Grad der Verkrümmung, das Alter des Patienten, das Wachstumspotenzial und eine begleitende Gleichgewichtsstörung beeinflussen den Behandlungsplan unmittelbar. Während bei leichten Verkrümmungen eine Beobachtung ausreichen kann, kommen bei Fällen mit Progressionsrisiko ein Korsett und bei ausgewählten schweren Deformitäten eine operative Korrektur in Betracht. Das grundlegende Ziel besteht hierbei nicht nur darin, den Winkel im Röntgenbild zu verringern; vielmehr geht es darum, das Gleichgewicht der Wirbelsäule zu erhalten, das Fortschreiten zu verhindern, kosmetische Sorgen zu mindern und langfristig das Risiko von Schmerzen, Atem- und Funktionsverlust zu kontrollieren.

Kyphose (Rundrücken)

Die Kyphose ist eine Rundrücken-Deformität, die durch eine stärker als normale Vorwärtskrümmung der Brustwirbelsäule entsteht. Sie kann durch die Scheuermann-Krankheit, osteoporotische Frakturen oder degenerative Prozesse entstehen.

Rückenmarktumoren

Rückenmarktumoren sind Neoplasien, die innerhalb des Rückenmarks (intramedullär) oder in dessen Umgebung (extramedullär) entstehen. Die häufigsten intramedullären Tumoren sind das Ependymom und das Astrozytom.

Anatomie

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 33 Wirbeln.

Erkrankungen der Wirbelsäule | Doç. Dr. Özgür Akşan Akademi