Meningeom

Tumor, der aus den Hirnhäuten hervorgeht

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Meningioma — koronal kesit, özgün tıbbi atlas tarzı anatomik illüstrasyon
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Symptome

Langsam, schleichend, fortschreitend zunehmende Kopfschmerzen - meist fokal, je nach Tumorlage
Epileptische Anfälle - besonders bei Konvexitätsmeningeomen in 20-40 % der Fälle, können das Erstsymptom sein
Fokale neurologische Ausfälle - bei einem Meningeom nahe der motorischen Hirnrinde Hemiparese, bei der sensiblen Hirnrinde Hypästhesie
Sehprobleme - beim Meningeom der Riechrinne das Foster-Kennedy-Syndrom (einseitige Anosmie + Optikusatrophie + kontralaterales Papillenödem)
Verlust des Geruchssinns (Anosmie) - bei Meningeomen der Riechrinne und des Keilbeinflügels
Persönlichkeitsveränderungen, kognitive Verlangsamung - Druck auf den Frontallappen, große parasagittale Meningeome

Diagnoseverfahren

Behandlungsverfahren

Mikrochirurgische vollständige Resektion (Simpson Grad 1-2 - Tumor + Dura + Knochen)
Stereotaktische Radiochirurgie (Gamma Knife/CyberKnife) - klein, tief, hohes Operationsrisiko
Aktive Überwachung (Beobachten und Abwarten) - beschwerdefreie, kleine, ältere Patienten
Fraktionierte Strahlentherapie (54-60 Gy) - atypischer/maligner Grad oder nach subtotaler Resektion

Häufig gestellte Fragen zu Meningeom

Q1.Ist ein Meningeom Krebs?
80-85 % der Meningeome sind gutartige Tumoren vom Grad 1 und kein Krebs. Sie wachsen langsam und bilden keine Metastasen. Grad-2-atypische (15-20 %) und Grad-3-maligne Meningeome (1-3 %) sind aggressiver, wachsen schnell und haben ein hohes Rezidivrisiko. Doch selbst diese bilden nur selten Metastasen.
Q2.Kann ein Meningeom ohne Operation beobachtet werden?
Ja, beschwerdefreie, kleine (<3 cm), zufällig entdeckte Meningeome bei älteren Patienten können sicher beobachtet werden. Mit einer jährlichen MRT wird das Wachstum verfolgt. In 30-40 % der Fälle wächst der Tumor überhaupt nicht. Kommt es zu Wachstum, Beschwerden oder einem Raumforderungseffekt, wird eine Behandlung erwogen.
Q3.Ist eine Meningeom-Operation gefährlich?
Konvexitätsmeningeome sind vergleichsweise risikoarm (Sterblichkeit <1 %, Morbidität 5-10 %). Meningeome der Schädelbasis (petroklival, Sinus cavernosus), parasagittale oder hirnstammnahe Meningeome sind jedoch technisch schwierig und haben ein höheres Komplikationsrisiko. In erfahrenen Händen wird das Komplikationsrisiko minimiert. Moderne Techniken (Neuronavigation, Neuromonitoring) erhöhen die Sicherheit.
Q4.Wie hoch ist das Rezidivrisiko eines Meningeoms?
Beim Grad-1-Meningeom liegt das 5-Jahres-Rezidivrisiko nach einer Resektion nach Simpson Grad 1-2 (vollständige Resektion + Dura + Knochen) bei 5-10 %. Bei subtotaler Resektion steigt es auf 30-40 %. Beim Grad-2-atypischen Meningeom liegt das Rezidivrisiko bei 30-50 %, beim Grad-3-malignen bei 50-80 %. Bei hochgradigen Tumoren verringert eine adjuvante Strahlentherapie das Rezidivrisiko.
Q5.Ist das Gamma Knife bei der Meningeom-Behandlung wirksam?
Ja, für kleine bis mittelgroße (<3 cm), tiefe Meningeome mit hohem Operationsrisiko ist das Gamma Knife sehr wirksam. Die Tumorkontrolle liegt bei 85-95 %. Es wird besonders bei Meningeomen des Sinus cavernosus, petroklivalen und der Sehnervenscheide bevorzugt. Nach der Behandlung verkleinert sich der Tumor möglicherweise nicht, aber sein Wachstum kommt zum Stillstand. In der Nachsorge wird jährlich eine MRT angefertigt.
Q6.Wächst ein Meningeom in der Schwangerschaft?
Ja, Meningeome besitzen Progesteronrezeptoren und können in der Schwangerschaft aufgrund der Hormonveränderungen rasch wachsen. Bei Frauen mit symptomatischem Meningeom wird eine Behandlung vor der Schwangerschaft empfohlen. Wird ein Meningeom während der Schwangerschaft entdeckt, wird es meist auf die Zeit nach der Geburt verschoben, bei schweren Beschwerden kann jedoch auch während der Schwangerschaft operiert werden.

Kaynaklar

  1. Greenberg MS. Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023:807-818.
  2. Black PM, Wen PY. Meningiomas. In: Winn HR, ed. Youmans and Winn Neurological Surgery. 6th ed. Elsevier; 2011:1426-1435.
  3. Surgical Management of Parasagittal and Convexity Meningiomas. In: Quiñones-Hinojosa A, ed. Schmidek and Sweet Operative Neurosurgical Techniques. 7th ed. Elsevier; 2021:281-284.
  4. Huang AP, Medani K, Black PM. Outcomes and Quality of Life after Surgery for Meningiomas. In: DeMonte F, McDermott MW, Al-Mefty O, eds. Al-Mefty's Meningiomas. 2nd ed. New York: Thieme; 2011:413-414.

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