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Aneurysma-Operation, multiple Aneurysmen (unterschiedliche Zugänge)

Chirurgie mehrerer Aneurysmen, die unterschiedliche Zugänge erfordern

Was ist diese Behandlung?

Bei dieser Operation werden diejenigen von mehreren bei einer Patientin bzw. einem Patienten vorliegenden Hirnaneurysmen, die in unterschiedlichen Regionen liegen, so behandelt, dass gesonderte chirurgische Zugänge erforderlich sind. Sind die Aneurysmen zu weit voneinander entfernt, um über eine einzige Kraniotomie erreichbar zu sein, oder liegen sie an Gefäßen der Gegenseite, wird für jedes ein geeigneter gesonderter Zugang verwendet; diese Eingriffe können in derselben oder in getrennten Sitzungen geplant werden. Die Behandlung mehrerer Aneurysmen über getrennte Zugänge birgt schwerwiegende Risiken wie eine intraoperative Ruptur und eine Ischämie.

Vorteile

  • An jedem Aneurysma wird über einen der Lage entsprechenden gesonderten chirurgischen Zugang ein Clip angebracht
  • Aneurysmen in unterschiedlichen Regionen können planmäßig behandelt werden
  • Der Erhalt der benachbarten Gefäße und der neurologischen Funktionen wird angestrebt
  • Der Eingriff wird mit mikrochirurgischer Technik, intraoperativer Angiographie und Neuromonitoring durchgeführt

Behandlungsablauf

Unter Vollnarkose werden die Gefäßstrukturen je nach Lage jedes Aneurysmas über gesonderte Kraniotomien erreicht. Unter dem Mikroskop wird der Hals des jeweiligen Aneurysmas von den benachbarten Gefäßen abgetrennt und geclippt. Die Lage der Aneurysmen und der Zustand der Patientin bzw. des Patienten bestimmen, ob die Eingriffe in derselben oder in getrennten Sitzungen erfolgen. Die Lage der Clips wird mittels intraoperativer Angiographie oder Flussmessung überprüft.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Behandlung mehrerer Aneurysmen, die gesonderte chirurgische Zugänge erfordern
  • Verringerung der aneurysmabedingten Blutungswahrscheinlichkeit
  • Beurteilung des Drucks, den die Aneurysmen auf benachbarte Nervenstrukturen ausüben
  • Verhinderung einer erneuten Blutung bei rupturiertem Aneurysma

Genesung und Planung

Nach der Operation werden Sie auf der Intensivstation überwacht; es erfolgt eine engmaschige Kontrolle hinsichtlich eines Gefäßspasmus und des neurologischen Zustands. Werden die Eingriffe auf getrennte Sitzungen verteilt, kann der Behandlungsverlauf länger dauern. Bei Bedarf wird eine Kontrollangiographie geplant. Der Entlassungs- und Nachsorgeplan richtet sich nach dem klinischen Bild.

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569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

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Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

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Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

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Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

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Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023:1463.
  2. Quiñones-Hinojosa A, ed. Schmidek and Sweet: Operative Neurosurgical Techniques: Indications, Methods and Results. 7th ed. Elsevier; 2021:574.
  3. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011.
  4. Rhoton AL Jr. Rhoton’s Cranial Anatomy and Surgical Approaches. Oxford University Press; 2019.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Aneurysma-Operation, multiple Aneurysmen (unterschiedliche Zugänge) | Dr. Özgür Akşan