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Einlagerung des Knochentransplantats in die Bauchdecke

Aufbewahrung des entfernten Knochenlappens unter der Bauchhaut

Was ist diese Behandlung?

Es handelt sich um die Aufbewahrung des bei einer dekompressiven Kraniektomie entfernten Knochenlappens (Schädelknochenstücks) durch Einlagerung in das Unterhautgewebe des eigenen Bauchbereichs des Patienten. Mit dieser Methode wird der Knochen durch lebendes Gewebe versorgt und kann später, wenn eine Schädelrekonstruktion (Kranioplastik) erforderlich ist, wiederverwendet werden.

Vorteile

  • Ermöglicht die vitale Erhaltung des körpereigenen Knochenlappens des Patienten
  • Für eine spätere Schädelrekonstruktion wird ein natürliches Transplantat bereitgehalten
  • Kann den Bedarf an einem künstlichen Implantat und dessen Kosten verringern
  • Ist eine Aufbewahrungsmethode im Körper, alternativ zur Aufbewahrung des Knochens durch Einfrieren

Behandlungsablauf

Der bei der dekompressiven Kraniektomie entfernte Knochenlappen wird unter sterilen Bedingungen vorbereitet. In der vorderen Bauchwand wird unter der Haut eine Tasche angelegt und der Knochen in diese Tasche eingelegt und verschlossen. Der Knochen wird hier bis zum Zeitpunkt der Kranioplastik aufbewahrt.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Aufbewahrung des Knochenlappens nach einer dekompressiven Kraniektomie
  • Vorbereitung eines autologen Transplantats für eine spätere Kranioplastik
  • Situationen, in denen der Knochen wegen eines Hirnödems nicht sofort wieder eingesetzt werden kann
  • Erhalt des eigenen Knochens als Alternative zu einem künstlichen Schädelimplantat

Genesung und Planung

Der kleine Schnitt im Bauchbereich heilt in der Regel problemlos. Der Knochenlappen wird später bei der Kranioplastik-Operation entnommen und in den Schädeldefekt eingesetzt. Der Heilungsverlauf wird je nach Allgemeinzustand des Patienten beurteilt.

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Einlagerung des Knochentransplantats in die Bauchdecke | Dr. Özgür Akşan