Hirnmapping (Brain Mapping)
Beurteilung funktioneller Hirnareale vor und während der Operation
Was ist diese Behandlung?
Das Hirnmapping (Brain Mapping) ist ein Verfahren zur Bestimmung funktioneller Hirnareale wie Sprache und Bewegung vor und/oder während der Operation. Ziel ist es, kritische funktionelle Bereiche zu identifizieren und so zur chirurgischen Planung beizutragen. Präoperativ können Bildgebungsverfahren wie fMRT und DTI zusammen mit der direkten Elektrostimulation während der Operation eingesetzt werden.
Vorteile
- Hilft, funktionelle Hirnareale vor und während der Operation zu bestimmen
- Trägt dazu bei, dass der Chirurg die Resektionsgrenzen plant
- Wird mit dem Ziel des Erhalts funktioneller Areale eingesetzt
- Hilft, ein Gleichgewicht zwischen Tumorentfernung und Funktionserhalt herzustellen
Behandlungsablauf
Präoperativ werden mit fMRT und DTI funktionelle Areale und Faserbahnen dargestellt; diese Daten können in die Neuronavigation übertragen werden. Während der Operation werden – bei Bedarf im Rahmen einer Wachoperation – die Hirnrinde und tiefe Strukturen mit direkter elektrischer Stimulation gereizt, um Funktionen wie Sprache und Bewegung zu mappen. Die Befunde leiten die chirurgische Resektion.
Wann wird sie eingesetzt?
- Funktionserhalt in der Chirurgie von Hirntumoren
- Rückenmarksmonitoring in der Wirbelsäulenchirurgie
- Überwachung der Nervenintegrität in der peripheren Nervenchirurgie
- Schonung der Hirnnerven in der Schädelbasischirurgie
Genesung und Planung
Das Monitoring und Mapping endet mit der Operation. In den Bereichen, an denen Elektroden angelegt wurden, kann vorübergehend eine Hautirritation auftreten.
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