Zurück zu den Behandlungen

Zervikale posteriore Diskektomie und/oder Foraminotomie

Beseitigung der Kompression eines seitlich gelegenen Bandscheibenfragments und/oder am Nervenaustrittsloch über einen Zugang von hinten

Was ist diese Behandlung?

Die zervikale posteriore Diskektomie und/oder Foraminotomie ist ein Eingriff, bei dem an der Halswirbelsäule über einen Zugang von hinten (posterior) das die Nervenwurzel komprimierende Bandscheibenfragment entfernt und/oder das Nervenaustrittsloch (Foramen) erweitert wird. Insbesondere bei einem seitlich/foraminal gelegenen Bandscheibenvorfall und einer Enge des Nervenaustrittslochs kann er bevorzugt werden, da die Kompression ohne die Notwendigkeit einer Fusion von vorne beseitigt werden kann.

Vorteile

  • Zielt auf den Zugang zur seitlich gelegenen Kompressionsquelle von hinten ab
  • Gewährleistet die Entlastung der Nervenwurzel durch Erweiterung des Nervenaustrittslochs
  • In geeigneten Fällen kann die Beweglichkeit ohne die Notwendigkeit einer Fusion erhalten bleiben
  • Ermöglicht die Beseitigung der Kompression der Nervenwurzel

Behandlungsablauf

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Über einen Zugang von hinten am Hals wird in der betreffenden Höhe das Nervenaustrittsloch erweitert und/oder das seitlich gelegene Bandscheibenfragment entfernt; die Kompression auf die Nervenwurzel wird beseitigt. Während des gesamten Eingriffs kann ein Neuromonitoring eingesetzt werden.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Kompression der Nervenwurzel infolge eines seitlich/foraminal gelegenen Bandscheibenvorfalls
  • Hals-Arm-Beschwerden infolge einer Enge am Nervenaustrittsloch
  • Beseitigung der Kompression der Nervenwurzel
  • In geeigneten Fällen Dekompression von hinten unter Erhalt der Beweglichkeit

Genesung und Planung

Nach der Operation wird der neurologische Zustand regelmäßig beurteilt. Der Entlassungs- und Rehabilitationsplan richtet sich nach dem klinischen Bild.

Alle Leistungen durchsuchen

Suchen Sie in Behandlungen, Erkrankungen, Abteilungen und akademischen Inhalten.

Alphabetischer Filter:

569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

B - Fachbereiche

Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

H - Erkrankungen

Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

H - Erkrankungen

Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023.
  2. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011.
  3. Shen FH, Samartzis D, Fessler RG, eds. Textbook of the Cervical Spine. Elsevier Saunders; 2014.
  4. Baaj AA, Mummaneni PV, Uribe JS, Vaccaro AR, Greenberg MS, eds. Handbook of Spine Surgery. Thieme; 2012.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Zervikale posteriore Diskektomie und/oder Foraminotomie | Dr. Özgür Akşan