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Entfernung einer kranialen Echinokokkuszyste

Entfernung der Echinokokkuszyste im Gehirn, ohne dass der Inhalt austritt

Was ist diese Behandlung?

Die Entfernung einer kranialen Echinokokkuszyste ist die chirurgische Entfernung einer mit Flüssigkeit gefüllten Zyste, die durch den Parasiten Echinococcus im Gehirn entsteht. Grundprinzip ist die Entfernung der Zyste im Ganzen (in toto), ohne dass sie platzt oder ihr Inhalt austritt; ein Austritt des Inhalts birgt das Risiko einer allergischen Reaktion und eines Rezidivs.

Vorteile

  • Ziel ist die Entfernung der Zyste im Ganzen, ohne dass ihr Inhalt austritt
  • Bezweckt die Verringerung des Risikos einer durch den Inhaltsaustritt bedingten Aussaat und eines Rezidivs
  • Es wird auf den Schutz des umgebenden Hirngewebes geachtet
  • Mit Bildgebung werden Lage und Grenzen der Zyste beurteilt

Behandlungsablauf

Unter Vollnarkose wird die Zyste mittels Kraniotomie erreicht. Die Zyste wird durch behutsames Ablösen von ihrer Umgebung (z. B. hydrostatische Dissektion/Dowling-Technik) im Ganzen entfernt, ohne zu platzen. Bei Bedarf werden ein Skolizid und anschließend eine medikamentöse Therapie aus der Gruppe der Benzimidazole angewendet.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Entfernung der im Gehirn angesiedelten Echinokokkuszyste
  • Behebung der durch die Zyste bedingten neurologischen Symptome
  • Behebung der durch die Zyste verursachten Raumforderung und des Drucks
  • Bestätigung der Diagnose und Verhinderung eines Rezidivs

Genesung und Planung

Nach der Operation wird der neurologische Status überwacht; bei Bedarf wird eine antiparasitäre medikamentöse Therapie fortgeführt. Hinsichtlich eines Rezidivs wird eine bildgebende Nachsorge geplant.

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Entfernung einer kranialen Echinokokkuszyste | Dr. Özgür Akşan