DBS-Elektrodenrevision/-austausch
Überprüfung oder Austausch einer bestehenden Elektrode zur tiefen Hirnstimulation
Was ist diese Behandlung?
Die DBS-Elektrodenrevision/-austausch ist ein Eingriff, bei dem eine zuvor eingesetzte Elektrode zur tiefen Hirnstimulation (DBS) neu positioniert oder ausgetauscht wird. Er kommt bei unzureichendem Therapieansprechen, einer Verlagerung der Elektrode aus dem Ziel (Malposition), einem Hardwaredefekt (Bruch/Verschleiß der Elektrode oder des Verlängerungskabels) oder bei einer Infektion in Betracht. Ziel ist es, die Funktion des Systems wiederherzustellen oder die problematische Hardware zu beheben.
Vorteile
- Zielt auf die Neupositionierung einer aus dem Ziel verlagerten Elektrode ab
- Ermöglicht den Austausch defekter oder gebrochener Hardware
- Zielt bei unzureichendem Ansprechen auf eine Verbesserung der Systemfunktion ab
- Ermöglicht bei Situationen wie einer Infektion die Handhabung der problematischen Hardware
Behandlungsablauf
Der Eingriff wird je nach Grund und Umfang der Revision geplant. Ist eine Neupositionierung der Elektrode erforderlich, werden mittels stereotaktischer Zielführung neue Koordinaten bestimmt und in geeigneten Fällen das Ziel physiologisch bestätigt. Handelt es sich nur um einen Austausch der Hardware wie des Verlängerungskabels oder des Generators, wird der Eingriff entsprechend begrenzt. Bei Vorliegen einer Infektion kann nach Entfernung der Hardware und antibiotischer Behandlung eine erneute Implantation erwogen werden.
Wann wird sie eingesetzt?
- Neupositionierung wegen Verlagerung der Elektrode aus dem Ziel (Malposition)
- Austausch wegen Bruch/Defekt der Elektrode oder des Verlängerungskabels
- Überprüfung des Systems bei unzureichendem Therapieansprechen
- Entfernung und erneute Implantation der Hardware wegen einer Infektion
Genesung und Planung
Nach dem Eingriff werden der neurologische Zustand und das Ansprechen auf die Stimulation beurteilt; bei Bedarf werden die Geräteeinstellungen neu angepasst. Der Entlassungs- und Nachsorgeplan richtet sich nach dem klinischen Bild.
Fachärztliche Einschätzung
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