Epiduralblockade (zervikal/thorakal)
Injektion zur Schmerzkontrolle und Behandlung auf Höhe von Hals oder Rücken
Was ist diese Behandlung?
Die Epiduralblockade (zervikal/thorakal) ist ein Verfahren, bei dem in den zervikalen oder thorakalen Epiduralraum ein Lokalanästhetikum und/oder ein Steroid injiziert wird, um radikuläre Schmerzen mit Ursprung in Nacken, Arm oder Rücken zu kontrollieren. Sie wird in der Regel als interlaminäre Injektion in einer Sitzung durchgeführt.
Vorteile
- Kann bei radikulären Schmerzen mit Ursprung in Nacken, Arm oder Rücken Linderung verschaffen
- Bietet eine konservative Behandlungsoption als Alternative zur Operation
- Kann bei Bedarf wiederholt werden
- Zielt darauf ab, durch die lokale Wirkung systemische Nebenwirkungen zu begrenzen
Behandlungsablauf
Der Ziel-Epiduralraum wird unter Durchleuchtungskontrolle festgelegt. Unter sterilen Bedingungen wird die Nadel vorgeschoben und nach Bestätigung der Position das Medikament injiziert. Der Patient wird im Überwachungsraum beobachtet.
Wann wird sie eingesetzt?
- Nacken- und Armschmerzen bei zervikaler Radikulopathie
- Radikuläre Schmerzen infolge eines zervikalen Bandscheibenvorfalls
- Management thorakaler radikulärer Schmerzen
- Postoperative Schmerzkontrolle
Genesung und Planung
Nach dem Eingriff wird 30–60 Minuten überwacht. Die Wirkung einer einmaligen Epiduralinjektion auf die Schmerzen ist vorübergehend und ihre Dauer ist von Person zu Person unterschiedlich. Der Patient wird am selben Tag entlassen.
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