Kontinuierliche Epiduralblockade (zervikal/thorakal, mit Katheter)
Kontinuierliche Schmerzkontrolle über einen Katheter auf Höhe von Hals oder Rücken
Was ist diese Behandlung?
Die kontinuierliche Epiduralblockade (zervikal/thorakal, mit Katheter) ist ein Verfahren, bei dem über einen in den zervikalen oder thorakalen Epiduralraum eingelegten Katheter ein Lokalanästhetikum und/oder ein Opioid kontinuierlich infundiert wird, um Schmerzen mit Ursprung in Nacken, Arm oder Rücken zu kontrollieren. Die kontinuierliche Infusion wird bei Situationen bevorzugt, die eine länger andauernde und gleichmäßige Schmerzkontrolle erfordern.
Vorteile
- Sorgt über den Katheter für eine kontinuierliche und gleichmäßige Schmerzkontrolle
- Bietet eine konservative Option als Alternative oder Ergänzung zur Operation
- Infusionsgeschwindigkeit und Dosis können nach Bedarf angepasst werden
- Zielt darauf ab, durch die lokale Wirkung systemische Nebenwirkungen zu begrenzen
Behandlungsablauf
Der Ziel-Epiduralraum wird unter Durchleuchtungskontrolle festgelegt. Unter sterilen Bedingungen wird die Nadel vorgeschoben, nach Bestätigung der Position ein Katheter eingelegt und eine kontinuierliche Infusion begonnen. Der Patient wird engmaschig überwacht.
Wann wird sie eingesetzt?
- Nacken- und Armschmerzen bei zervikaler Radikulopathie
- Radikuläre Schmerzen infolge eines zervikalen/thorakalen Bandscheibenvorfalls
- Management thorakaler Schmerzen mit Bedarf an kontinuierlicher Kontrolle
- Postoperative Schmerzkontrolle
Genesung und Planung
Solange der Katheter liegt, wird der Patient engmaschig überwacht. Es kann zu vorübergehendem Taubheitsgefühl kommen. Die Entlassung wird je nach klinischem Bild und Behandlungsdauer geplant.
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