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Blockade des N. facialis

Motorische Nervenblockade zur vorübergehenden Bewegungskontrolle der mimischen Gesichtsmuskulatur

Was ist diese Behandlung?

Die Blockade des N. facialis ist ein Verfahren, bei dem ein Lokalanästhetikum um den siebten Hirnnerv (N. facialis), der die mimische Gesichtsmuskulatur innerviert, injiziert wird, um die Nervenleitung vorübergehend zu blockieren. Da der N. facialis überwiegend ein motorischer Nerv ist, wird diese Blockade nicht zur Behandlung von Gesichtsschmerzen eingesetzt, sondern in Situationen, in denen eine vorübergehende Entspannung der mimischen Gesichtsmuskulatur erwünscht ist.

Vorteile

  • Bewirkt eine vorübergehende motorische Blockade der mimischen Gesichtsmuskulatur
  • Ermöglicht bei Augenoperationen die Ruhigstellung des Augenlids
  • Liefert diagnostische Informationen bei der Beurteilung des Spasmus hemifacialis
  • Ist ein unter Lokalanästhesie durchführbarer, wiederholbarer Eingriff

Behandlungsablauf

Der Zielnerv wird anhand anatomischer Landmarken und bei Bedarf unter Ultraschall-/Durchleuchtungskontrolle aufgesucht. Unter sterilen Bedingungen wird mit einer feinen Nadel ein Lokalanästhetikum injiziert. Der Patient wird eine Zeit lang überwacht.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Diagnostischer Test beim Spasmus hemifacialis
  • Ruhigstellung des Augenlids (M. orbicularis oculi) bei Augenoperationen
  • Vorübergehende Entspannung der mimischen Muskulatur bei Eingriffen im Gesichtsbereich
  • Diagnostische Beurteilung der motorischen Antwort

Genesung und Planung

Nach dem Eingriff kann eine vorübergehende Schwäche der Gesichtsmuskulatur auftreten. Der Patient wird in der Regel am selben Tag entlassen. Die Wirkdauer variiert je nach verwendetem Wirkstoff.

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Blockade des N. facialis | Dr. Özgür Akşan