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Weichteilsuspension bei Fazialisparese

Anwendung einer Weichteilsuspension bei Fazialisparese

Was ist diese Behandlung?

Die Weichteilsuspension ist ein statischer Rekonstruktionseingriff, der bei einer Gesichtslähmung die Gesichtssymmetrie in Ruhe herstellen soll. Mit Faszie (z. B. Fascia lata) oder geeignetem Aufhängematerial werden der herabhängende Mundwinkel und die Wange nach oben aufgehängt. Es handelt sich nicht um eine dynamische Reanimation, die durch Muskeln Bewegung erzeugt; Ziel ist die Korrektur des Gleichgewichts in Ruhe.

Vorteile

  • Zielt auf die Verbesserung der Gesichtssymmetrie in Ruhe ab
  • Soll den herabhängenden Mundwinkel und die Wange statisch abstützen
  • Kann eine Option für Patientinnen und Patienten bieten, die für einen dynamischen Muskeltransfer nicht geeignet sind
  • Soll zum Ausgleich von Mundfunktion und Erscheinungsbild beitragen

Behandlungsablauf

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Mit einem Fascia-lata-Transplantat oder Aufhängematerial werden die Gewebe von Mundwinkel und Wange nach oben aufgehängt und im Bereich des Jochbeins (zygomatisch) fixiert. Der Eingriff ist eine statische Aufhängungs-/Suspensionsoperation.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Herstellung der Symmetrie in Ruhe bei einer Gesichtslähmung
  • Statische Abstützung des herabhängenden Mundwinkels
  • Patientinnen und Patienten, die für einen dynamischen Muskeltransfer nicht geeignet sind
  • Verbesserung des funktionellen und ästhetischen Gleichgewichts bei einer Gesichtslähmung

Genesung und Planung

Nach der Operation wird die Erholung entsprechend dem klinischen Bild bewertet. Die statische Aufhängung kann sich mit der Zeit etwas lockern und bei Bedarf eine Revision erforderlich machen; diese Einschränkungen und möglichen Risiken werden mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt besprochen.

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Weichteilsuspension bei Fazialisparese | Dr. Özgür Akşan