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Naht mit Lappenrotation

Naht mit Lappenrotation

Was ist diese Behandlung?

Bei diesem Eingriff wird ein Kopfhautdefekt durch Rotation eines aus dem benachbarten gesunden Gewebe gebildeten lokalen Lappens über den Defekt gedeckt und mit Nähten verschlossen. Es handelt sich um eine Weichteilrekonstruktion, die bei großen Kopfhautdefekten angewendet wird, bei denen ein primärer (direkter) Verschluss nicht möglich ist.

Vorteile

  • Ermöglicht die Deckung großer Kopfhautdefekte, die nicht primär verschlossen werden können
  • Unterstützt mit durchblutungserhaltendem lokalem Gewebe eine gesunde Heilung
  • Verringert die Spannung über dem Defekt und senkt so die Wahrscheinlichkeit einer Wunddehiszenz
  • Trägt zum Erhalt des Aussehens und der Deckung der behaarten Kopfhaut bei

Behandlungsablauf

Je nach Größe und Lage des Defekts wird ein geeigneter Lappen geplant. Unter Berücksichtigung der Kopfhautanatomie (Galea-Schicht, Gefäßstiele) wird der Lappen präpariert, über den Defekt rotiert und die Schichten werden mit einer geeigneten Nahttechnik versorgt. Der Entnahmebereich (Spenderareal) wird verschlossen. Der Eingriff kann je nach Größe der Läsion unter Lokal- oder Allgemeinanästhesie erfolgen.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Große Kopfhautdefekte, die nicht primär verschlossen werden können
  • Versorgung von Gewebeverlusten nach Tumorexzision
  • Deckung traumatischer Kopfhautgewebeverluste
  • Defektdeckung unter Erhalt der Durchblutung des Spendergewebes

Genesung und Planung

Die Durchblutung des Lappens und die Wundheilung werden überwacht, die Fäden werden nach angemessener Zeit gezogen. Die meisten Fälle erfordern keine Intensivbehandlung; die Entlassung wird je nach klinischem Bild geplant.

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Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

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Naht mit Lappenrotation | Dr. Özgür Akşan