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Fusions-/Stabilisierungsexploration

Chirurgische Beurteilung der Festigkeit eines zuvor angelegten Fusions-/Schraubensystems und ggf. dessen Korrektur

Was ist diese Behandlung?

Die Fusions-/Stabilisierungsexploration ist ein Eingriff zur chirurgischen Beurteilung des Zustands eines zuvor an der Wirbelsäule angelegten Fusions- oder Schrauben-Stab-Systems. Ziel ist es, durch direkte Sicht zu kontrollieren, ob die knöcherne Fusion vollständig erfolgt ist und ob am Hardware-System eine Lockerung, ein Bruch oder eine Verlagerung vorliegt. Er kommt bei nach der Operation fortbestehenden oder erneut auftretenden Schmerzen, bei Verdacht auf eine ausbleibende Fusion (Pseudarthrose) in der Bildgebung oder bei vermutetem Hardwareproblem in Betracht. Je nach dem bei der Exploration festgestellten Problem kann der Eingriff auf die Beurteilung beschränkt bleiben oder mit einer Revision (Austausch gelockerter Hardware, Einbringen zusätzlichen Grafts, erneute Stabilisierung des Segments) fortgesetzt werden.

Vorteile

  • Ermöglicht die direkte visuelle Beurteilung, ob die Fusion verwachsen ist, und des Zustands der Hardware
  • Hilft, die Ursache fortbestehender Schmerzen (Pseudarthrose, Hardwarelockerung) zu bestimmen
  • Zielt bei Bedarf darauf ab, die Stabilität durch Revision der Hardware und zusätzliche Grafteinbringung wiederherzustellen
  • Ermöglicht, den Behandlungsplan zusammen mit den Bildgebungsbefunden durch direkte chirurgische Beobachtung zu steuern

Behandlungsablauf

Vor der Operation werden der Zustand der Fusion und die Hardware mittels CT, Röntgen und bei Bedarf dynamischen Untersuchungen beurteilt. Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Nach Zugang zum vorherigen Operationsgebiet werden die Festigkeit der Fusionsmasse und die Verankerung des Schrauben-Stab-Systems direkt kontrolliert. Wird eine ausbleibende Fusion oder ein Hardwareproblem festgestellt, können in derselben Sitzung Revisionsschritte wie der Austausch gelockerter Teile, das Einbringen zusätzlichen Knochengrafts oder die erneute Stabilisierung des Segments durchgeführt werden.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Beurteilung, ob eine vorherige Wirbelsäulenfusion verwachsen ist (Verdacht auf Pseudarthrose)
  • Verdacht auf Lockerung, Bruch oder Verlagerung der Schrauben-Stab-Hardware
  • Abklärung nach der Fusion fortbestehender oder erneut auftretender Schmerzen
  • Bei Bedarf Revision der Hardware und erneute Stabilisierung

Genesung und Planung

Die Heilung hängt davon ab, ob bei der Exploration nur eine Beurteilung erfolgte oder eine Revision hinzukam. Während bei einer alleinigen Beurteilung der Verlauf kürzer sein kann, wird bei einer Revision und erneuten Grafteinbringung der Fusionsprozess erneut überwacht. Der neurologische Zustand wird regelmäßig beurteilt; der Entlassungs- und Rehabilitationsplan richtet sich nach dem Umfang des durchgeführten Eingriffs.

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569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

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Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

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Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

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Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

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Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

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Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

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Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

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Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

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Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

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Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

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Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

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Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023:1802.
  2. Baaj AA, Mummaneni PV, Uribe JS, Vaccaro AR, Greenberg MS, eds. Handbook of Spine Surgery. Thieme; 2012:395.
  3. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011.
  4. Singh K, Vaccaro AR, eds. Pocket Atlas of Spine Surgery. Thieme; 2012.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Fusions-/Stabilisierungsexploration | Dr. Özgür Akşan