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Gliale Tumoren, mittels Lobektomie

Gliale Tumoren, mittels Lobektomie (Entfernung des tumortragenden Hirnlappens)

Was ist diese Behandlung?

Die Lobektomie ist die Entfernung des Hirnlappens, in dem sich der gliale Tumor befindet, zusammen mit einem Teil dieses Lappens. Bei Tumoren, die in funktionell vergleichsweise stummen Arealen liegen, wird durch eine ausgedehntere Resektion samt des den Tumor umgebenden Gewebes angestrebt, den Tumor so weitgehend wie möglich zu entfernen. Der Abstand des Tumors zu funktionellen Arealen erfordert eine detaillierte Funktionsbeurteilung vor und während der Operation.

Vorteile

  • Zielt in geeigneten Fällen auf eine ausgedehntere Entfernung des Tumors ab
  • Ermöglicht durch die pathologische Untersuchung des entnommenen Gewebes eine definitive Diagnose und Tumorgraduierung
  • Ist darauf ausgerichtet, Beschwerden infolge von Druck und erhöhtem Hirndruck zu lindern
  • Achtet durch funktionelle Bildgebung vor der Operation und bei Bedarf durch Mapping auf den Erhalt funktioneller Areale

Behandlungsablauf

Der Eingriff erfolgt unter Vollnarkose mittels Kraniotomie. Der tumortragende Teil des Lappens wird unter Beachtung der umgebenden funktionellen Grenzen reseziert. Bei einer Lage nahe dem funktionellen Kortex können zur sicheren Festlegung der Grenze kortikales/subkortikales Mapping und Neuromonitoring eingesetzt werden; bei Bedarf kann eine Wachkraniotomie bevorzugt werden.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Ausgedehnte Resektion glialer Tumoren, die in funktionell vergleichsweise stummen Arealen liegen
  • Gewinnung von Gewebe für die definitive pathologische Diagnose und Tumorgraduierung
  • Linderung von Druck- und Hirndruckbeschwerden
  • Schaffung einer Grundlage für die Planung der weiteren onkologischen Behandlung

Genesung und Planung

Nach der Operation werden Sie engmaschig überwacht und Ihr neurologischer Zustand wird regelmäßig beurteilt. Da nach einer Lobektomie in einigen Fällen vorübergehende oder bleibende neurologische Veränderungen auftreten können, ist die Rehabilitation wichtig. Der Entlassungs- und Behandlungsplan richtet sich nach dem pathologischen Befund und dem klinischen Bild.

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569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

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Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

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Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

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Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

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Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

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Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

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Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

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Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

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Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

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Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

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Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

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Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

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Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

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Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011:1336.
  2. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023.
  3. Quiñones-Hinojosa A, ed. Schmidek and Sweet: Operative Neurosurgical Techniques: Indications, Methods and Results. 7th ed. Elsevier; 2021.
  4. Nader R, Gragnaniello C, Berta SC, Sabbagh AJ, Levy ML, eds. Neurosurgery Tricks of the Trade: Cranial. Thieme; 2014.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Gliale Tumoren, mittels Lobektomie | Dr. Özgür Akşan