Entfernung von Implantaten
Entfernung zuvor in die Wirbelsäule eingebrachter Implantate (wie Schrauben, Stäbe)
Was ist diese Behandlung?
Die Entfernung von Implantaten bezeichnet die Entfernung zuvor in der Wirbelsäulenchirurgie eingebrachter Metallimplantate (wie Schrauben, Stäbe, Platten) in ausgewählten Fällen. Bei einer stabilen und beschwerdefreien Wirbelsäule ist die Entfernung der Implantate in der Regel nicht erforderlich; der Eingriff wird beim Vorliegen bestimmter Indikationen geplant.
Vorteile
- Beabsichtigt bei Vorliegen einer implantatbezogenen Infektion die Entfernung des infizierten Materials
- Zielt auf die Verringerung von durch die Implantate bedingten lokalen Schmerzen oder Beschwerden ab
- Ermöglicht die Entfernung von gebrochenen, gelockerten oder verlagerten Implantaten
- Ermöglicht die Beurteilung eines Implantats, das nach abgeschlossener Fusion Beschwerden verursacht
Behandlungsablauf
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose über die frühere Operationsnarbe. Der Bereich, in dem sich die Implantate befinden, wird erreicht, und Materialien wie Schrauben und Stäbe werden mit geeigneten Instrumenten entfernt. Der Eingriff wird unter Schonung des umliegenden Gewebes und der Nervenstrukturen abgeschlossen.
Wann wird sie eingesetzt?
- Implantatbezogene Infektion
- Durch die Implantate bedingte lokale Schmerzen oder Gewebereizung
- Bruch, Lockerung oder Verlagerung von Schrauben/Stäben (Implantatversagen)
- Vorliegen eines Implantats, das nach erreichter Fusion Beschwerden verursacht
Genesung und Planung
Nach der Operation wird der klinische Zustand regelmäßig beurteilt. Wundheilung und Allgemeinzustand werden überwacht; der Entlassungs- und Wiedereingliederungsplan für die Alltagsaktivität richtet sich nach dem klinischen Bild.
Fachärztliche Einschätzung
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