Zurück zu den Behandlungen

Ausräumung eines intrazerebralen Hämatoms mittels Kraniotomie

Ausräumung einer Blutung im Gehirn mittels Kraniotomie

Was ist diese Behandlung?

Die Ausräumung eines intrazerebralen Hämatoms ist die unter direkter Sicht durchgeführte Entleerung des im Gehirn angesammelten Bluts (Hämatom) über ein im Schädel angelegtes Knochenfenster (Kraniotomie). Ziel ist es, den durch das Gerinnsel verursachten Masseneffekt und den Hirndruck zu verringern. Es handelt sich nicht um einen Tumor- oder Gewebeprobenentnahme-Eingriff.

Vorteile

  • Zielt auf die Verringerung des durch das intrazerebrale Gerinnsel verursachten Masseneffekts ab
  • Ermöglicht die Ausräumung des Gerinnsels unter direkter Sicht und die Kontrolle der Blutungsquelle
  • Zielt auf die Schonung der neurologischen Funktionen ab
  • Die Verringerung des Hirndrucks ist eine je nach klinischem Bild zu beurteilende Behandlungsoption

Behandlungsablauf

Der Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt. Im Schädel wird ein Knochenfenster angelegt und das Hämatom erreicht; das Gerinnsel wird unter direkter Sicht ausgeräumt und bei Bedarf die Blutungsquelle kontrolliert. Während des Eingriffs erfolgen eine Blutdruckkontrolle und eine Überwachung des Hirndrucks.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Ausräumung einer Blutung im Gehirn (intrazerebral) mittels Kraniotomie
  • Verringerung des durch das Gerinnsel verursachten Masseneffekts
  • Verringerung des erhöhten Hirndrucks
  • Ausgewählte Fälle, von denen ein Nutzen durch eine Operation zu erwarten ist, wie oberflächlich/lobär gelegene Hämatome

Genesung und Planung

Nach der Operation werden der neurologische Zustand und das Ergebnis mittels Bildgebung engmaschig überwacht. Im Hinblick auf eine erneute Blutung ist die Blutdruckkontrolle wichtig. Der Entlassungs- und Rehabilitationsplan richtet sich nach dem klinischen Bild.

Alle Leistungen durchsuchen

Suchen Sie in Behandlungen, Erkrankungen, Abteilungen und akademischen Inhalten.

Alphabetischer Filter:

569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

B - Fachbereiche

Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

H - Erkrankungen

Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

H - Erkrankungen

Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Ausräumung eines intrazerebralen Hämatoms mittels Kraniotomie | Dr. Özgür Akşan