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Intravaskuläre Embolisation einer Raumforderung

Anwendung eines Embolisats über den Gefäßweg auf einen Tumor oder eine vaskuläre Läsion

Was ist diese Behandlung?

Es handelt sich um das Unterbrechen der Durchblutung einer Läsion, indem über einen Katheter aus dem Gefäßinneren in die versorgenden Gefäße eines Tumors oder einer Gefäßmalformation Embolisate (Partikel, Coils, flüssige Embolisate) injiziert werden. Sie kann als präoperative Tumorembolisation oder als definitive Behandlung angewendet werden.

Vorteile

  • Reduziert vor der Operation die Tumordurchblutung und bringt so die Blutung während der Operation unter Kontrolle
  • Kann bei manchen Läsionen allein eine kurative Behandlung sein
  • Wird mit einem minimalinvasiven Verfahren angewendet
  • Bietet eine Behandlungsoption bei chirurgisch schwer erreichbaren Läsionen

Behandlungsablauf

Über die Femoralarterie wird ein Katheter eingeführt und unter Fluoroskopie bis zum Zielgefäß vorgeschoben. Mit einer Angiografie wird eine Karte der Läsion erstellt. Das Embolisat wird kontrolliert injiziert.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Präoperative Embolisation vaskulärer Tumoren
  • Behandlung von AVM und duralen Fisteln
  • Notfallembolisation bei unkontrollierbaren Blutungen
  • Hypervaskuläre Tumoren wie Meningeom und Paragangliom

Genesung und Planung

Nach dem Eingriff sind eine Überwachung auf der Intensivstation, ein Druckverband in der Leistenregion und Bettruhe erforderlich. Ein Postembolisationssyndrom (Fieber, Schmerzen) kann auftreten.

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569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

B - Fachbereiche

Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

H - Erkrankungen

Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

H - Erkrankungen

Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023:1509.
  2. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011.
  3. Quiñones-Hinojosa A, ed. Schmidek and Sweet: Operative Neurosurgical Techniques: Indications, Methods and Results. 7th ed. Elsevier; 2021.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Intravaskuläre Embolisation einer Raumforderung | Dr. Özgür Akşan