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Blockade des N. laryngeus superior/recurrens

Auf den Zielnerv gerichtete Nervenblockade im Kehlkopfbereich

Was ist diese Behandlung?

Die Blockade des N. laryngeus superior/recurrens ist ein Verfahren, bei dem ein Lokalanästhetikum um den Zielnerv im Kehlkopfbereich injiziert wird, um die Nervenleitung vorübergehend zu blockieren. Sie wird weniger zur Schmerzbehandlung, sondern vielmehr zur Beurteilung/Unterdrückung der Reflex- und Motorfunktionen des Kehlkopfs sowie zur Regionalanästhesie eingesetzt; sie hat diagnostische und therapeutische Anwendungen.

Vorteile

  • Ermöglicht eine gezielte vorübergehende Anästhesie/Blockade im Kehlkopfbereich
  • Hat diagnostischen Wert bei der Beurteilung der Funktion des betreffenden Nervs
  • Bietet eine Option zur Regionalanästhesie bei Kehlkopfeingriffen
  • Kann bei geeigneten Patienten unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt werden

Behandlungsablauf

Der Zielnerv wird anhand anatomischer Landmarken und/oder unter Ultraschall-/Durchleuchtungskontrolle aufgesucht. Unter sterilen Bedingungen wird mit einer feinen Nadel ein Lokalanästhetikum injiziert. Da eine beidseitige Blockade des N. laryngeus recurrens zu einer beidseitigen Stimmbandlähmung und einer Verlegung der Atemwege (Stridor) führen kann, wird sie in der Regel einseitig durchgeführt und die Atemwege werden engmaschig überwacht.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Behandlung des Larynxspasmus
  • Diagnostischer Test bei Stimmbandlähmung
  • Regionalanästhesie bei Kehlkopfoperationen
  • Diagnostische Beurteilung der Funktion des betreffenden Nervs

Genesung und Planung

Nach dem Eingriff können vorübergehend Taubheitsgefühl oder Stimmveränderungen auftreten; im Hinblick auf die Atemwege wird eine Zeit lang überwacht. Wirkung und Dauer variieren je nach Patient und verwendetem Wirkstoff.

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Blockade des N. laryngeus superior/recurrens | Dr. Özgür Akşan