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Langzeit-Video-EEG (mit subduralen Elektroden, Strip/Grid)

Invasives (Phase-II-)Monitoring des Anfallsherds mit subduralen Elektroden zur Planung der Epilepsiechirurgie

Was ist diese Behandlung?

Das Langzeit-Video-EEG (mit subduralen Elektroden, Strip/Grid) ist ein Verfahren, bei dem zur Lokalisation des mit oberflächlichen Methoden nicht eindeutig bestimmbaren Anfallsherds bei medikamentenresistenter Epilepsie subdurale Strip- oder Grid-Elektroden auf die Gehirnoberfläche gelegt und ein Langzeit-Video-EEG-Monitoring durchgeführt wird. Es ermöglicht die genaue Lokalisation des Anfallsherds und ein funktionelles Mapping.

Vorteile

  • Hilft, den Anfallsursprungsbereich genauer zu bestimmen
  • Ermöglicht das Mapping funktioneller Areale wie Sprache und Bewegung
  • Trägt zur Planung einer möglichen Resektionsoperation bei
  • Ermöglicht die Beurteilung von Herden, die im Oberflächen-EEG nicht klar sind

Behandlungsablauf

In der ersten Operation werden die subduralen Elektroden auf die Gehirnoberfläche gelegt. Anschließend wird der Patient in der Epilepsie-Monitoring-Einheit über mehrere Tage mit Video-EEG überwacht, spontane Anfälle werden aufgezeichnet und der Anfallsursprungsbereich bestimmt. Bei Bedarf wird in einer zweiten Operation eine Resektion geplant.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Medikamentenresistente (auf medikamentöse Therapie nicht ansprechende) Epilepsie
  • Anfälle, bei denen der Herd mit oberflächlichen Methoden nicht klar ist
  • Genaue präoperative Lokalisation des Anfallsherds
  • Notwendigkeit eines funktionellen kortikalen Mappings

Genesung und Planung

Das Monitoring dauert an, bis eine ausreichende Anzahl von Anfällen aufgezeichnet ist (in der Regel einige Tage). Danach werden die Elektroden entfernt und je nach Situation eine Resektion geplant. In den Elektrodenbereichen kann vorübergehend eine Empfindlichkeit auftreten.

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Langzeit-Video-EEG (mit subduralen Elektroden, Strip/Grid) | Dr. Özgür Akşan