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Lumbale spinale AVM-Chirurgie

Durchführung der lumbalen spinalen AVM-Chirurgie

Was ist diese Behandlung?

Die lumbale spinale AVM-Chirurgie ist ein Eingriff zur Behandlung einer arteriovenösen Malformation (einer abnormen Gefäßverbindung zwischen Arterie und Vene) im Bereich von Rückenmark/Nervenwurzeln der Lendenregion (lumbal). Diese Gefäßläsionen werden behandelt, da sie sich mit fortschreitenden Rückenmarkbefunden (Myelopathie), venöser Hypertension und Blutungen bemerkbar machen können.

Vorteile

  • Zielt auf die Behandlung der Gefäßmalformation zur Verringerung des Blutungsrisikos
  • Die Beseitigung der venösen Belastung und des Drucks auf die Nervenstrukturen wird angestrebt
  • Mit intraoperativem Neuromonitoring wird die Überwachung der Nervenfunktionen gewährleistet
  • Das Aufhalten fortschreitender neurologischer Befunde wird angestrebt

Behandlungsablauf

Der Behandlungsplan wird mittels spinaler Angiographie erstellt, mit der Typ der Malformation, Nidus/Fistel und zuführende Gefäße bestimmt werden. Je nach Situation erfolgen unter Vollnarkose die mikrochirurgische Ligatur des zuführenden Gefäßes/der Verschluss der Malformation und/oder eine endovaskuläre Embolisation. Während der Operation wird ein Neuromonitoring eingesetzt.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Behandlung der lumbalen spinalen arteriovenösen Malformation
  • Verringerung des malformationsbedingten Blutungsrisikos
  • Eingriff zum Aufhalten fortschreitender Rückenmark-/Nervenwurzelbefunde
  • Verringerung des neurologischen Funktionsverlusts durch venöse Hypertension

Genesung und Planung

Nach der Operation wird der neurologische Zustand engmaschig überwacht. Nach der Behandlung wird das Ergebnis mit einer Kontrollangiographie beurteilt; Genesungs- und Physiotherapieplan werden entsprechend dem klinischen Bild festgelegt.

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Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

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Lumbale spinale AVM-Chirurgie | Dr. Özgür Akşan