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Hirntumoroperation mit Navigation

Präziser und sicherer kranialer chirurgischer Ansatz, geplant mit Unterstützung der Neuronavigation

Was ist diese Behandlung?

Die Neuronavigation ist ein computergestütztes System, das die vor der Operation angefertigten MRT- und CT-Aufnahmen mit dem Operationsfeld abgleicht und es der Chirurgin oder dem Chirurgen ermöglicht, die eigene Position im Gehirn in Echtzeit zu verfolgen. Besonders in der Hirntumorchirurgie hilft sie, die Läsionsgrenzen, den Zugangskorridor und die zu schützenden kritischen Bereiche besser zu planen. Dadurch ist das Ziel nicht nur, den Tumor zu entfernen, sondern mit einer maximal sicheren Resektion unter Erhalt der neurologischen Funktionen vorzugehen.

Vorteile

  • Trägt mit millimetergenauer Genauigkeit zur Planung des chirurgischen Korridors bei
  • Kann die Operationssicherheit im Hinblick auf Sprach- und Motorikareale sowie tiefe kritische Strukturen erhöhen
  • Macht das Ziel einer maximal sicheren Tumorentfernung realistischer
  • Präzisiert die chirurgische Strategie im Voraus und verbessert die Qualität der intraoperativen Entscheidungen

Behandlungsablauf

Vor der Operation werden die Aufnahmen in das Navigationssystem geladen und mit der Anatomie der Patientin oder des Patienten abgeglichen. Während der Operation wird die Position der verwendeten Markierungsinstrumente synchron am Bildschirm verfolgt; so werden Zugangspunkt, Kraniotomiegrenze und die Annäherung an die Läsion kontrollierter geplant. Bei Bedarf wird die Operationssicherheit durch die kombinierte Anwendung von Mikroskop, Monitoring und weiteren fortschrittlichen Techniken erhöht.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Zur Planung des Zugangskorridors bei Hirntumoroperationen
  • Bei tief gelegenen oder an kritische anatomische Regionen angrenzenden Läsionen
  • Zur Erhöhung der Zielgenauigkeit bei Biopsie, Resektion oder komplexen kranialen Eingriffen
  • Bei sensiblen Operationen, bei denen der Erhalt des normalen Hirngewebes Vorrang hat

Genesung und Planung

Die Neuronavigation ist für sich allein keine Erholungsmethode, sondern eine technologische Grundlage, die Sicherheit und Genauigkeit der Operation erhöht. Deshalb hängt der postoperative Verlauf weiterhin vom Umfang des durchgeführten Eingriffs, der Lage des Tumors und dem neurologischen Zustand der Patientin oder des Patienten ab. Ihr wichtigster Beitrag liegt im Potenzial, durch eine präzisere Planung das Komplikationsrisiko zu verringern und den funktionserhaltenden Ansatz zu stärken.

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569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

B - Fachbereiche

Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

H - Erkrankungen

Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

H - Erkrankungen

Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011:1295.
  2. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023.
  3. Quiñones-Hinojosa A, ed. Schmidek and Sweet: Operative Neurosurgical Techniques: Indications, Methods and Results. 7th ed. Elsevier; 2021.
  4. Raabe A, ed. The Craniotomy Atlas. Thieme; 2019.

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Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Chirurgische Behandlungen | Dr. Özgür Akşan - Moderne OP-Verfahren