Elektronische Analyse/Programmierung des Neurostimulators
Einstellung eines implantierten Neurostimulators und Kontrolle des Gerätestatus
Was ist diese Behandlung?
Die elektronische Analyse/Programmierung des Neurostimulators bezeichnet die Anpassung der Einstellungen eines zuvor eingesetzten Neurostimulators (zum Beispiel eines Geräts zur tiefen Hirnstimulation oder Rückenmarkstimulation) und die Beurteilung des Gerätestatus. Es handelt sich nicht um eine Operation; sie wird ambulant, ohne Narkose, mit einem externen Programmiergerät ohne das Gerät zu berühren (telemetrisch) durchgeführt.
Vorteile
- Ermöglicht die Einstellung der Wirksamkeit der Neurostimulator-Therapie
- Die Reizeinstellungen (Pulsbreite, Frequenz, Amplitude) können individuell angepasst werden
- Ist ein kurzer, ambulant durchgeführter Eingriff, der keine Operation erfordert
- Ermöglicht das Management von Nebenwirkungen und die Kontrolle des Batterie-/Gerätestatus
Behandlungsablauf
Der Eingriff erfolgt ambulant und ohne Narkose. Das externe Programmiergerät wird von außerhalb der Haut über das Gerät gehalten; die Stimulationsparameter (Pulsbreite, Frequenz, Amplitude) werden telemetrisch eingestellt und der Status des Geräts wird analysiert.
Wann wird sie eingesetzt?
- Optimierung der therapeutischen Wirkung des implantierten Neurostimulators
- Anpassung der Reizeinstellungen an das Ansprechen der Patientin oder des Patienten
- Management von stimulationsbedingten Nebenwirkungen
- Regelmäßige Kontrolle der Gerätefunktion und des Batteriestatus
Genesung und Planung
Nach dem Eingriff ist kein gesonderter Erholungsprozess erforderlich; die Patientin oder der Patient kehrt am selben Tag in den Alltag zurück. Die Wirkung der Einstellungsänderung wird bei den nachfolgenden Kontrollen bewertet.
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