Implantation eines Neurostimulator-Impulsgenerators (IPG)
Einsetzen der Energiequelle des Neuromodulationssystems
Was ist diese Behandlung?
Die Implantation eines Neurostimulator-Impulsgenerators (IPG) bezeichnet das Einsetzen des Generators, der die Energiequelle von Neuromodulationssystemen wie der tiefen Hirnstimulation oder der Rückenmarkstimulation ist, unter die Haut. Der Generator wird in der Regel in eine subkutane Tasche unterhalb des Schlüsselbeins (pektoral) oder in der Bauchwand eingesetzt und mit Verlängerungskabeln an die zuvor eingesetzte Elektrode angeschlossen.
Vorteile
- Setzt die Energiequelle ein, die die für die Neuromodulationstherapie erforderliche Reizung liefert
- Vervollständigt das System durch Anschluss an die vorhandene Elektrode über ein Verlängerungskabel
- Die Reizparameter können von außen programmiert und eingestellt werden
- Ist eine Bauweise, die bei Bedarf einen Batterie-/Generatorwechsel ermöglicht
Behandlungsablauf
Der Eingriff erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Unter der Haut (pektoral oder abdominal) wird eine Tasche für den Generator angelegt; das Ende der zuvor eingesetzten Elektrode wird aufgesucht und das Verlängerungskabel wird subkutan getunnelt und an den Generator angeschlossen.
Wann wird sie eingesetzt?
- Vervollständigung eines Systems zur tiefen Hirnstimulation
- Vervollständigung eines Systems zur Rückenmarkstimulation
- Einsetzen des Generators für die Neuromodulationstherapie
- Bereitstellung der Reizquelle bei Patientinnen und Patienten mit eingesetzter Elektrode
Genesung und Planung
Nach dem Eingriff wird das Operationsgebiet überwacht und das System wird programmiert und die Reizeinstellungen vorgenommen. Die Erholung schreitet in der Regel innerhalb weniger Tage deutlich voran.
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