Patientenüberwachung auf der neurochirurgischen Intensivstation (NCI)
Umfassendes Patientenmonitoring und Behandlungsmanagement auf der neurochirurgischen Intensivstation
Was ist diese Behandlung?
Es handelt sich um die kontinuierliche Überwachung von Bewusstseinsniveau (GCS), Pupillenreaktivität, intrakraniellem Druck, zerebralem Perfusionsdruck, Vitalzeichen, Elektrolythaushalt und Flüssigkeitsmanagement kritischer neurologischer Patienten auf der neurochirurgischen Intensivstation sowie um die Steuerung des Behandlungsplans. Sie wird bei Zuständen wie Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutung, nach großen kranialen/spinalen Operationen und beim Status epilepticus angewandt.
Vorteile
- Ermöglicht die frühzeitige Erkennung einer neurologischen Verschlechterung
- Ermöglicht die Optimierung von intrakraniellem Druck und zerebraler Perfusion
- Trägt zur Vorbeugung eines sekundären Hirnschadens bei
- Stärkt die Koordination der multidisziplinären Behandlung
Behandlungsablauf
Die Patientin oder der Patient wird auf die Intensivstation aufgenommen. Es erfolgen eine stündliche neurologische Beurteilung, ein kontinuierliches kardiopulmonales Monitoring, eine Überwachung des intrakraniellen Drucks und Laborkontrollen. Der Behandlungsplan wird vom neurochirurgischen Team dynamisch aktualisiert.
Wann wird sie eingesetzt?
- Neurologische Überwachung nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma
- Frühphasige Überwachung nach einer Hirnoperation
- Management von intrakranieller Blutung und Ödem
- Behandlung von Status epilepticus und neurologischen Notfällen
Genesung und Planung
Die Dauer des Intensivaufenthalts richtet sich nach dem klinischen Zustand der Patientin oder des Patienten. Stabile Patienten werden auf die Station verlegt und es wird ein Rehabilitationsplan erstellt.
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