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Okzipitozervikale posteriore Dekompression

Von hinten durchgeführte Dekompressionsoperation am Kopf-Hals-Übergang

Was ist diese Behandlung?

Die okzipitozervikale posteriore Dekompression ist ein Eingriff, bei dem im Bereich, in dem die Schädelbasis (Okziput) mit den oberen Halswirbeln zusammentrifft, die Kompression auf das Nervengewebe (Rückenmark, unterer Anteil des Hirnstamms) über einen Zugang von hinten (posterior) beseitigt wird. Er kommt bei Zuständen wie einer Enge des Foramen magnum, knöcherner Kompression, Raumforderungen oder angeborenen Anomalien (zum Beispiel Chiari-Malformation, basiläre Invagination) zum Einsatz, um dem Nervengewebe Platz zu schaffen. Ziel dieses Eingriffs ist die Dekompression; eine Fixation (Stabilisierung) ist nicht enthalten.

Vorteile

  • Zielt auf die Verringerung der Kompression von Rückenmark und unterem Hirnstamm ab
  • Bezweckt die Verlangsamung des Fortschreitens kompressionsbedingter neurologischer Beschwerden
  • Kann zur Beseitigung eines Hindernisses im Kreislauf des Liquor cerebrospinalis beitragen
  • Kann bei Bedarf gemeinsam mit einer Erweiterung der Dura (Duraplastik) geplant werden

Behandlungsablauf

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose in Bauchlage des Patienten. Über die Mittellinie des Nackens werden der hintere Rand des Okziputs und die hinteren Elemente der oberen Halswirbel freigelegt. Der komprimierende Knochen (hinterer Rand des Foramen magnum, C1-Bogen) wird entfernt, um dem Nervengewebe Platz zu schaffen. Falls erforderlich wird die Dura erweitert. Bei diesem Eingriff wird kein Fixationsmaterial wie Schrauben-Stab-Systeme verwendet.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Beseitigung der Kompression von Rückenmark und Hirnstamm am Kopf-Hals-Übergang
  • Öffnung einer Enge des Foramen magnum oder einer knöchernen Kompression
  • Erweiterung der hinteren Schädelgrube und des Übergangs bei Zuständen wie der Chiari-Malformation
  • Verhinderung des Fortschreitens kompressionsbedingter neurologischer Beschwerden (Gleichgewicht, Schlucken, Kraftverlust usw.)

Genesung und Planung

Nach der Operation werden der neurologische Zustand und die Wundheilung überwacht. Da keine Stabilisierung erfolgt, werden bei Patienten mit intaktem Kopf-Hals-Übergang die Nackenbewegungen je nach klinischem Zustand schrittweise freigegeben. Der Heilungsverlauf variiert je nach Grunderkrankung.

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Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

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Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

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Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Goel A, Cacciola F, eds. The Craniovertebral Junction: Diagnosis – Pathology – Surgical Techniques. Thieme; 2011:150.
  2. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023:1772.
  3. Baaj AA, Mummaneni PV, Uribe JS, Vaccaro AR, Greenberg MS, eds. Handbook of Spine Surgery. Thieme; 2012.
  4. Shen FH, Samartzis D, Fessler RG, eds. Textbook of the Cervical Spine. Elsevier Saunders; 2014.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Okzipitozervikale posteriore Dekompression | Dr. Özgür Akşan