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Reposition bei Odontoidfraktur + anteriore Odontoidverschraubung

Fixation einer Typ-II-Odontoidfraktur mit einer Schraube von vorne

Was ist diese Behandlung?

Die Reposition bei Odontoidfraktur + anteriore Odontoidverschraubung ist die vorherige Einrichtung (Reposition) der Fraktur des Dens (Odontoidfortsatz) des zweiten Halswirbels (C2), insbesondere bei Typ II, und die anschließende Fixation mit einer von der Vorderseite des Halses eingebrachten Schraube. Dieses Verfahren zielt darauf ab, die Drehbewegung des C1-C2-Gelenks zu erhalten.

Vorteile

  • Zielt darauf ab, das Fragment mit einer Schraube zu fixieren und so seine Ausheilung zu ermöglichen
  • Der Erhalt der Drehbewegung des Halses auf Höhe C1-C2 wird angestrebt
  • Über einen Zugang von vorne wird der Dens am Wirbelkörper fixiert
  • Die Schraubenplatzierung erfolgt unter Durchleuchtung (Fluoroskopie)

Behandlungsablauf

Unter Vollnarkose wird die Fraktur zunächst durch geeignete Lagerung/Traktion eingerichtet (Reposition). Über einen Zugang von der Vorderseite des Halses wird unter Fluoroskopie eine kanülierte Schraube über einen Führungsdraht entlang des Dens vorgeschoben und die Fraktur fixiert.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Chirurgische Fixation einer Typ-II-Odontoidfraktur (Dens)
  • Behebung der frakturbedingten Instabilität
  • Erhalt von Rückenmark und Nervenstrukturen
  • Strukturelle Stabilisierung unter Erhalt der C1-C2-Beweglichkeit

Genesung und Planung

Nach der Operation wird der neurologische Zustand beurteilt; in geeigneten Fällen wird eine Halskrause verwendet. Die Ausheilung wird mittels Bildgebung verfolgt. Der Entlassungs- und Rehabilitationsplan richtet sich nach dem klinischen Bild.

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Reposition bei Odontoidfraktur + anteriore Odontoidverschraubung | Dr. Özgür Akşan