Was ist diese Behandlung?
Die partielle Sakrektomie ist die chirurgische Entfernung eines Teils des Kreuzbeins (Sakrum). Sie wird meist bei primären oder lokal aggressiven Tumoren des Sakrums wie dem Chordom nach dem Prinzip der Entfernung im Ganzen mit gesundem Geweberand (En-bloc-Resektion) durchgeführt. Je nach entfernter Höhe kann es erforderlich sein, einen Teil der sakralen Nervenwurzeln zu opfern; dies kann Darm-, Blasen- und Sexualfunktion beeinträchtigen. Das Gleichgewicht zwischen dem onkologischen Ziel und dem Erhalt dieser Funktionen bestimmt den Operationsplan.
Vorteile
- Zielt auf die Entfernung des sakralen Tumors im Ganzen mit gesundem Rand (En-bloc-Resektion) ab
- Strebt an, die sakralen Nervenwurzeln so weit wie möglich zu erhalten
- Achtet auf den Erhalt der neurologischen Funktionen
- Wird unter Bildgebung und Monitoring durchgeführt
Behandlungsablauf
Die Operation wird in Vollnarkose geplant. Der tumortragende Teil des Sakrums wird im Ganzen (en bloc) mit gesundem Geweberand entfernt. Je nach entfernter Höhe kann es erforderlich sein, einige sakrale Nervenwurzeln zu opfern; es wurde berichtet, dass bei Erhalt mindestens einer S3-Wurzel eine funktionelle Harn- und Stuhlkontinenz wahrscheinlicher ist. Durch intraoperatives Monitoring wird auf den Schutz der Nervenstrukturen geachtet.
Wann wird sie eingesetzt?
- Chirurgische Resektion eines sakralen Tumors (zum Beispiel Chordom)
- Besserung neurologischer Symptome oder Verhinderung ihres Fortschreitens
- Beseitigung tumorbedingten Drucks oder Schadens
- Strukturelle Abstützung und Rehabilitation je nach entferntem Bereich
Genesung und Planung
Nach der Operation wird der neurologische Zustand regelmäßig überprüft. Dass je nach entfernter sakraler Höhe Darm-, Blasen- und Sexualfunktion beeinträchtigt sein können, wird vorab mit dem Patienten besprochen. Entlassung und Rehabilitationsplan richten sich nach dem klinischen Bild.
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