Zurück zu den Behandlungen

Sakrumfraktur / iliosakrale Luxationsfraktur + Reposition + Stabilisierung

Einrichtung und Fixierung einer Luxationsfraktur des Kreuzbeins oder des Iliosakralgelenks

Was ist diese Behandlung?

Dieser Eingriff umfasst bei Frakturen des Sakrums oder Luxationsfrakturen des Iliosakralgelenks die Wiederausrichtung des Knochens (Reposition) und die Fixierung mit Metallimplantaten. Er wird in der Regel nach hochenergetischen Beckentraumata durchgeführt, wenn die Fraktur verschoben (disloziert) oder instabil ist.

Vorteile

  • Zielt auf die Wiederausrichtung und Fixierung der verschobenen sakralen/iliosakralen Fraktur ab
  • Strebt an, die Tragfähigkeit des Beckenrings wiederherzustellen
  • Zielt darauf ab, einen etwaigen Nervenwurzeldruck zu beseitigen und eine frühe Mobilisierung zu ermöglichen
  • Wird unter Durchleuchtung/Bildgebung geplant

Behandlungsablauf

In Vollnarkose wird der Knochen je nach Frakturmuster durch geschlossene oder offene Reposition wieder ausgerichtet. Die Stabilisierung erfolgt je nach Frakturtyp mit iliosakralen Schrauben oder mit einer von der Wirbelsäule zum Becken reichenden spinopelvinen Fixation. Liegt ein Nervenwurzeldruck vor, wird eine Dekompression ergänzt. Die Schraubenplatzierung erfolgt bildgesteuert.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Chirurgische Behandlung dislozierter oder instabiler Sakrumfrakturen
  • Reposition und Fixierung einer Luxationsfraktur des Iliosakralgelenks
  • Beseitigung eines die Fraktur begleitenden Nervenwurzeldrucks
  • Wiederherstellung der Stabilität des Beckenrings

Genesung und Planung

Nach der Operation werden der neurologische Zustand und der Belastungsaufbau regelmäßig überprüft. Das Komplikationsrisiko variiert je nach Frakturtyp, Begleitverletzungen und Zustand des Patienten. Entlassung und Rehabilitationsplan richten sich nach dem klinischen Bild.

Alle Leistungen durchsuchen

Suchen Sie in Behandlungen, Erkrankungen, Abteilungen und akademischen Inhalten.

Alphabetischer Filter:

569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

B - Fachbereiche

Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

H - Erkrankungen

Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

H - Erkrankungen

Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Quellen

Geprüfte Fachbücher der Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die den medizinischen Rahmen dieser Behandlung stützen.

  1. Baaj AA, Mummaneni PV, Uribe JS, Vaccaro AR, Greenberg MS, eds. Handbook of Spine Surgery. Thieme; 2012:475.
  2. Winn HR, ed. Youmans Neurological Surgery. 6th ed. Saunders; 2011:3020.
  3. Baaj AA, Kakarla UK, Kim HJ, eds. Surgery of the Thoracic Spine: Principles and Techniques. Thieme; 2019.
  4. Greenberg MS. Greenberg’s Handbook of Neurosurgery. 10th ed. Thieme; 2023.

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Sakrumfraktur / iliosakrale Luxationsfraktur + Reposition + Stabilisierung | Dr. Özgür Akşan