Zurück zu den Behandlungen

Subarachnoidale Spinalblockade (lumbal/kaudal)

Einmalige Applikation in den Subarachnoidalraum (Spinalraum) zur Schmerzkontrolle während und nach der Operation

Was ist diese Behandlung?

Die subarachnoidale Spinalblockade (lumbal/kaudal) ist ein Regionalanästhesieverfahren, bei dem von der Lenden- (lumbal) oder Steißbeinregion (kaudal) aus ein Lokalanästhetikum und/oder ein Opioid in den Subarachnoidalraum gegeben und der Körper unterhalb der Taille betäubt wird. Durch eine einmalige Injektion des Medikaments in den Subarachnoidalraum wird eine Schmerzkontrolle während und nach der Operation erreicht.

Vorteile

  • Sorgt während der Operation für eine wirksame Betäubung unterhalb der Taille
  • Trägt zur Schmerzkontrolle in der frühen postoperativen Phase bei
  • Kann bei ausgewählten Patienten als Alternative zur Allgemeinanästhesie eingesetzt werden
  • Durch die zielnahe Applikation können geringe Medikamentendosen ausreichen

Behandlungsablauf

Der Patient wird in sitzender oder seitlicher Position vorbereitet. Unter sterilen Bedingungen wird über den festgelegten Zwischenraum mit einer feinen Spinalnadel der Subarachnoidalraum erreicht; nach Sichtbarwerden des Liquors (Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit) wird das Medikament injiziert. Blockadehöhe und Vitalzeichen werden überwacht.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Anästhesie bei Operationen unterhalb der Taille
  • Postoperative Schmerzkontrolle
  • Ausgewählte Patienten, bei denen eine Allgemeinanästhesie nicht geeignet ist
  • Urologische, orthopädische, gynäkologische und geburtshilfliche Eingriffe

Genesung und Planung

Nach dem Eingriff wird bis zum Abklingen der Blockade überwacht. In den Beinen können vorübergehend Taubheitsgefühl und Schwäche auftreten; Gefühl und Bewegung kehren in der Regel innerhalb weniger Stunden zurück.

Alle Leistungen durchsuchen

Suchen Sie in Behandlungen, Erkrankungen, Abteilungen und akademischen Inhalten.

Alphabetischer Filter:

569 Ergebnisse gefunden

Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

B - Fachbereiche

Wirbelsäulenchirurgie

Behandlung von Bandscheibenvorfällen der Lenden- und Halswirbelsäule, Spinalkanalstenose, Wirbelgleiten, Rückenmarkstumoren und Skoliose.

B - Fachbereiche

Pädiatrische Neurochirurgie

Chirurgische Behandlung von Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems bei Kindern mit speziellen Behandlungsansätzen.

B - Fachbereiche

Funktionelle Neurochirurgie

Tiefe Hirnstimulation (DBS), Epilepsiechirurgie, Schmerzbehandlung und Bewegungsstörungen.

B - Fachbereiche

Schmerzchirurgie

Behandlung chronischer Schmerzen, Nervenblockaden, RF-Thermokoagulation und Epiduroskopie.

B - Fachbereiche

Periphere Nervenchirurgie

Behandlung des Karpaltunnelsyndroms, des Kubitaltunnelsyndroms und peripherer Nervenverletzungen.

B - Fachbereiche

Meningeom (Hirnhauttumor)

Von den Hirnhäuten ausgehender, meist gutartiger und häufigster Hirntumor

H - Erkrankungen

Glioblastom (GBM)

Der bei Erwachsenen häufigste, schnell wachsende bösartige Hirntumor

H - Erkrankungen

Astrozytom

Tumor, der aus den Stützzellen des Gehirns entsteht

H - Erkrankungen

Oligodendrogliom

Aus dem Hirngewebe hervorgehender, langsam wachsender Tumor mit vergleichsweise günstigem Verlauf

H - Erkrankungen

Ependymom

Tumor, der aus der Auskleidung der flüssigkeitsgefüllten Hohlräume entsteht

H - Erkrankungen

Medulloblastom

Häufigster bösartiger Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Hirnmetastasen

Häufigster Hirntumor bei Erwachsenen – Ausbreitung eines Krebses aus dem Körper ins Gehirn

H - Erkrankungen

Primäres ZNS-Lymphom

Aggressive Lymphomform mit Ursprung im zentralen Nervensystem

H - Erkrankungen

Hämangioblastom

Gutartiger, gefäßreicher Tumor des Gehirns und des Rückenmarks

H - Erkrankungen

Pilozytisches Astrozytom

Der häufigste gutartige Hirntumor bei Kindern

H - Erkrankungen

Diffuses Mittellinien-Gliom (DMG)

Ein rasch verlaufender Hirntumor, der bei Kindern in den Mittellinienstrukturen des Gehirns, besonders im Hirnstamm, entsteht.

H - Erkrankungen

ATRT (Atypischer Teratoider Rhabdoidtumor)

Ein seltener, rasch verlaufender Hirntumor, der bei Säuglingen und kleinen Kindern auftritt.

H - Erkrankungen

Ästhesioneuroblastom (Riechnerventumor)

Ein seltener Tumor, der von den Riechnervenzellen im oberen Bereich der Nase ausgeht.

H - Erkrankungen

Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

H - Erkrankungen

Lernen Sie Ihre Behandlungsoptionen kennen

Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Subarachnoidale Spinalblockade (lumbal/kaudal) | Dr. Özgür Akşan