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Suboccipitale Punktion und Myelografie

Liquorentnahme mittels Nadel im Nackenbereich und Kontrastmittelbildgebung

Was ist diese Behandlung?

Es handelt sich um einen Eingriff, bei dem über eine Zisternenpunktion aus dem suboccipitalen Bereich (C1-C2) eine Liquorprobe entnommen und/oder durch Kontrastmittelgabe eine Myelografie durchgeführt wird. Er wird bevorzugt, wenn der lumbale Zugang nicht geeignet ist oder bei Pathologien der hinteren Schädelgrube.

Vorteile

  • Ermöglicht in Situationen, in denen der lumbale Zugang nicht genutzt werden kann, einen alternativen Liquorzugang
  • Stellt Pathologien der hinteren Schädelgrube und des Foramen magnum direkt dar
  • Ermöglicht die Messung des Liquordrucks auf zisternaler Ebene
  • Hat bei Läsionen des kraniozervikalen Übergangs einen hohen diagnostischen Wert

Behandlungsablauf

Die Patientin oder der Patient wird sitzend oder in Seitenlage gelagert, der Nacken wird in Flexion gebracht. Unter sterilen Bedingungen wird die Nadel aus dem hinteren Zwischenraum C1-C2 in die Cisterna magna gerichtet. Es wird Liquor entnommen oder es wird durch Kontrastmittelgabe eine Bildgebung durchgeführt.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Liquorprobenentnahme in Situationen, in denen der lumbale Zugang kontraindiziert ist
  • Beurteilung von Läsionen des Foramen magnum und der hinteren Schädelgrube
  • Diagnose von Pathologien des kraniozervikalen Übergangs
  • Situationen, in denen eine absteigende Myelografie erforderlich ist

Genesung und Planung

Nach dem Eingriff ist einige Stunden eine engmaschige neurologische Überwachung erforderlich. Atmung und Bewusstseinsniveau werden überwacht.

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Suboccipitale Punktion und Myelografie | Dr. Özgür Akşan