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Tracheostomie (geplant)

Anlage einer geplanten Tracheaöffnung zur Sicherung der Atemwege

Was ist diese Behandlung?

Es handelt sich um einen Eingriff, bei dem bei Patienten mit langfristigem Bedarf an maschineller Beatmung oder mit Obstruktion der oberen Atemwege chirurgisch eine Öffnung in der Vorderwand der Trachea angelegt und eine Kanüle eingesetzt wird. Er wird auf der Intensivstation häufig bei neurochirurgischen Patienten angewandt, bei denen eine langfristige Intubation zu erwarten ist.

Vorteile

  • Sichert langfristig die Atemwege
  • Erhöht den Patientenkomfort und verringert den Sedierungsbedarf
  • Verringert das Risiko einer Trachealschädigung
  • Erleichtert die pulmonale Hygiene und die Absaugung

Behandlungsablauf

Unter Vollnarkose wird die Trachea über die Vorderseite des Halses freigelegt. Zwischen dem 2.-3. oder 3.-4. Trachealknorpel wird eine Öffnung angelegt und die Tracheostomiekanüle eingesetzt. Auch eine perkutane Dilatationstechnik kann angewandt werden.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Neurologische Patienten mit langfristigem Bedarf an maschineller Beatmung
  • Sicherung der Atemwege bei Obstruktionen der oberen Atemwege
  • Wirksame Absaugung pulmonaler Sekrete
  • Erleichterung des Weaning-Prozesses (Entwöhnung vom Beatmungsgerät)

Genesung und Planung

Die Tracheostomapflege umfasst den täglichen Verbandswechsel und die Kanülenpflege. Sobald die Patientin oder der Patient es toleriert, kann ein Sprechventil verwendet werden. Wenn der Bedarf entfällt, wird die Kanüle entfernt und das Stoma verschließt sich von selbst.

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Kraniale Chirurgie (Gehirnchirurgie)

Chirurgische Behandlung gutartiger und bösartiger Hirntumoren, zerebrale Gefäßerkrankungen und Behandlung des Hydrozephalus.

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Tumoren der Pinealisregion

Seltene Tumoren unterschiedlicher Art, die in der tief im Gehirn gelegenen Zirbeldrüse und ihrer Umgebung entstehen.

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Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Tracheostomie (geplant) | Dr. Özgür Akşan