Transkranielle/transfontanelle Doppler-Sonografie
Beurteilung der Hirngefäße mittels Ultraschall über den Schädel oder die Fontanelle
Was ist diese Behandlung?
Es handelt sich um eine nicht-invasive diagnostische Methode, bei der über die Schädelknochen oder die offene Fontanelle mithilfe von Ultraschallwellen Geschwindigkeit und Richtung des Blutflusses in den Hirngefäßen beurteilt werden. Sie wird zur Überwachung von Vasospasmus, erhöhtem Hirndruck und Störungen der zerebralen Durchblutung eingesetzt.
Vorteile
- Ist eine vollständig nicht-invasive und wiederholbare Methode
- Kann am Patientenbett durchgeführt werden, ein Transport der Patientin oder des Patienten ist nicht erforderlich
- Ermöglicht die Echtzeitüberwachung von Vasospasmus und zerebraler Perfusion
- Liefert bei Säuglingen mit offener Fontanelle hochauflösende Bilder
Behandlungsablauf
Die Ultraschallsonde wird über dem Schläfenbein oder der Fontanelle platziert. Im Doppler-Modus werden die Flussgeschwindigkeiten in den Hirnarterien (MCA, ACA, PCA, A. basilaris) gemessen. Die Ergebnisse werden entsprechend Alter und klinischem Zustand beurteilt.
Wann wird sie eingesetzt?
- Überwachung des Vasospasmus nach einer Subarachnoidalblutung
- Nicht-invasive Beurteilung eines erhöhten Hirndrucks
- Beurteilung der zerebralen Durchblutung bei Säuglingen
- Unterstützender Test bei der Feststellung des Hirntods
Genesung und Planung
Es handelt sich um eine nicht-invasive Methode, die nach dem Eingriff keine besondere Nachsorge erfordert.
Fachärztliche Einschätzung
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