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Nukleoplastie

Minimalinvasiver Eingriff, der bei ausgewählten Bandscheibenvorfällen von Lenden- und Halswirbelsäule den intradiskalen Druck verringern soll

Was ist diese Behandlung?

Die Nukleoplastie ist ein minimalinvasiver Eingriff, der darauf abzielt, den Nucleus pulposus im Inneren der Bandscheibe mithilfe einer speziellen Sonde kontrolliert zu verkleinern und so den intradiskalen Druck zu senken. Das grundlegende Prinzip besteht darin, bei kontenierten Bandscheibenpathologien, die nicht vollständig ausgetreten sind, aber auf den Nerv drücken oder zu bandscheibenbedingten Schmerzen beitragen, durch Verringerung des inneren Bandscheibenvolumens die Symptome zu lindern. Aus diesem Grund sollte die Nukleoplastie nicht als direkte Alternative zu klassischen offenen Operationen verstanden werden; sie ist eine selektive Methode, die bei richtiger Patientenauswahl nützlich sein kann, bei falscher Auswahl jedoch nicht den erwarteten Nutzen bringt. Bei Patienten mit großem extrudiertem Vorfall, freiem Bandscheibenfragment, fortgeschrittenem neurologischem Ausfall oder ausgeprägter Kanalstenose ist sie meist keine geeignete Option.

Vorteile

  • Da der Eingriff über einen kleinen Hautzugang erfolgt, können Gewebetrauma und Erholungsverlauf im Vergleich zur offenen Chirurgie begrenzter sein
  • Da nicht die gesamte Bandscheibenstruktur, sondern nur der zum Druck beitragende innere Anteil anvisiert wird, bietet die Methode in ausgewählten Fällen einen schonenden Ansatz
  • Da der Eingriff ambulant geplant werden kann, ist die Rückkehr in den Alltag bei den meisten Patienten rasch
  • Kann bei korrekter Indikation durch Schmerzlinderung den Bedarf an einer aggressiveren Operation hinauszögern oder überflüssig machen

Behandlungsablauf

Vor dem Eingriff wird mit dem MRT die Art der Bandscheibenpathologie sorgfältig beurteilt; ob eine kontenierte Hernie vorliegt, der Grad der Nervenkompression und das Vorhandensein einer zusätzlichen Kanalstenose werden geklärt. Die Nukleoplastie wird in der Regel unter Lokalanästhesie und leichter Sedierung durchgeführt. Unter Durchleuchtungskontrolle wird eine dünne Nadel in die Bandscheibe eingebracht, und mit der Arbeitssonde wird in bestimmten Bereichen des Bandscheibenkerns eine kontrollierte Plasma-/Radiofrequenzwirkung erzeugt. Ziel ist nicht, die Bandscheibe vollständig zu entleeren, sondern das Volumen nur so weit zu verringern, dass der intradiskale Druck sinkt. Der Eingriff dauert kurz; danach wird die Patientin oder der Patient kurz überwacht und kann noch am selben Tag entlassen werden.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Bei ausgewählten Patienten mit nicht vollständig ausgetretenem, konteniertem Bandscheibenvorfall der Lenden- oder Halswirbelsäule
  • Bei Fällen mit anhaltenden bandscheibenbedingten Schmerzen trotz Medikamenten, Ruhe und Physiotherapie, die aber nicht an der Schwelle zur offenen Operation stehen
  • In Situationen, in denen ohne ausgeprägten motorischen Ausfall oder großes freies Fragment eine Senkung des intradiskalen Drucks Nutzen bringen kann
  • Bei Patienten, bei denen es sinnvoll ist, zunächst gewebeschonende, begrenztere interventionelle Optionen zu prüfen

Genesung und Planung

Die Erholung nach der Nukleoplastie ist in der Regel rasch; die meisten Patienten können noch am selben Tag nach Hause zurückkehren. In den ersten Tagen kann im Behandlungsbereich eine leichte Schmerzzunahme oder Steifigkeit auftreten. Der eigentliche Erfolgsmaßstab ist nicht nur die sofortige Abnahme der Schmerzen, sondern eine in den folgenden Wochen sichtbare funktionelle Verbesserung beim Sitzen, Gehen und bei alltäglichen Bewegungen. Der kritischste Punkt dieses Eingriffs ist dabei weniger die Technik als die Indikation: Bei ungeeigneten Patienten kann ein ausreichendes Ansprechen ausbleiben, und später kann ein anderer Eingriff erforderlich werden. Deshalb sollten in der Nachsorge die neurologische Untersuchung, die Veränderung des Schmerzmusters und gegebenenfalls die Bildgebung gemeinsam beurteilt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wer führt in İzmir die Nukleoplastie durch?

In İzmir Konak führt Dr. Özgür Akşan bei ausgewählten Patienten mit Bandscheibenvorfall der Lenden- und Halswirbelsäule die Nukleoplastie durch. Die Entscheidung wird nach Untersuchung und MRT-Beurteilung individuell getroffen; nicht jeder Vorfall ist für diese Methode geeignet.

Wo und unter welchen Bedingungen wird die Nukleoplastie in İzmir durchgeführt?

Die erste Beurteilung erfolgt in der Praxis in Konak (Ziya Gökalp Bulvarı No:28). Der Eingriff wird unter Durchleuchtungskontrolle, unter Lokalanästhesie und leichter Sedierung, in der Regel ambulant geplant.

Wird die Nukleoplastie bei jedem Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule angewandt?

Nein. Die Nukleoplastie ist bei nicht vollständig ausgetretenen (kontenierten), kleinen oder weichen Bandscheibenvorfällen geeignet. Bei großem extrudiertem Vorfall, freiem Bandscheibenfragment, fortgeschrittenem neurologischem Ausfall oder ausgeprägter Kanalstenose ist sie keine geeignete Option.

Wie lange dauert die Erholung nach der Nukleoplastie?

Die meisten Patienten kehren noch am selben Tag nach Hause zurück. In den ersten Tagen können leichte Schmerzen oder Steifigkeit auftreten; die eigentliche funktionelle Verbesserung zeigt sich in den folgenden Wochen beim Sitzen, Gehen und bei alltäglichen Bewegungen.

Wie kann ich in İzmir einen Termin für eine Nukleoplastie vereinbaren?

Für einen Termin erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 0232 404 00 61 oder über die WhatsApp-Leitung (0532 289 80 35). Es wird empfohlen, Ihre vorhandenen MRT-Aufnahmen vor der Beurteilung mitzubringen.

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Nukleoplastie | Dr. Özgür Akşan