Fronto-orbitales Advancement
Formkorrektur durch Vorverlagerung von Stirnbein und Augenhöhlenrand
Was ist diese Behandlung?
Es handelt sich um die chirurgische Korrektur der Form von Stirn und Augenregion, bei der zur Behandlung der Kraniosynostose das Stirnbein und der Orbitarand (oberer Rand der Augenhöhle) nach vorne verlagert werden. Der Eingriff wird insbesondere bei Nahtverschlüssen angewendet, die den Stirnbereich betreffen.
Vorteile
- Ziel ist die Korrektur der Deformität von Stirn und Augenregion
- Trägt dazu bei, im Stirnbereich ausreichend Raum für das Gehirn zu schaffen
- Wird zur Verringerung des Risikos eines erhöhten Hirndrucks durchgeführt
- Mit Bildgebung und Operationsplanung wird die Knochenpositionierung festgelegt
Behandlungsablauf
Unter Vollnarkose werden Stirnbein und Orbitarand gelöst und nach vorne neu positioniert. Die Knochensegmente werden in geeigneter Position fixiert. Während der Operation werden Blutverlust und Volumenhaushalt engmaschig überwacht.
Wann wird sie eingesetzt?
- Deformitätskorrektur bei Kraniosynostose mit Beteiligung der frontalen/orbitalen Region
- Schaffung eines ausreichenden Volumens im Bereich von Stirn und Augen
- Verringerung des Risikos eines erhöhten Hirndrucks
- Verbesserung der Gesichts- und Stirnsymmetrie
Genesung und Planung
Nach der Operation erfolgt die Überwachung auf der Intensivstation; eine Schwellung um die Augen ist zu erwarten. Der neurologische Status und der Flüssigkeitshaushalt werden regelmäßig beurteilt. Die Entlassung wird je nach klinischem Bild geplant.
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