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Nervenbiopsie

Entnahme einer Probe aus peripherem Nervengewebe zu diagnostischen Zwecken

Was ist diese Behandlung?

Es handelt sich um einen Eingriff, bei dem zur Diagnose einer peripheren Neuropathie auf chirurgischem Weg eine Gewebeprobe aus einem peripheren Nerv (meist dem N. suralis) entnommen wird. Er liefert entscheidende Informationen bei der Diagnose von vaskulitischer Neuropathie, Amyloidose, Sarkoidose und entzündlichen Neuropathien.

Vorteile

  • Liefert bei der Ätiologie einer Neuropathie eine sichere histopathologische Diagnose
  • Ermöglicht die Bestätigung vaskulitischer und entzündlicher Neuropathien
  • Ermöglicht mittels Elektronenmikroskopie die Unterscheidung zwischen Myelinopathie und Axonopathie
  • Bietet wichtige Informationen zur Steuerung der Behandlung

Behandlungsablauf

Am häufigsten wird eine Biopsie des N. suralis durchgeführt. Unter Lokalanästhesie wird über eine Hautinzision an der Außenseite des Sprunggelenks der Nerv freigelegt und ein Segment entnommen. Die Probe wird für Pathologie und Elektronenmikroskopie aufbereitet.

Wann wird sie eingesetzt?

  • Diagnose einer vaskulitischen Neuropathie
  • Gewebebestätigung bei Verdacht auf Amyloid-Neuropathie
  • Beurteilung einer chronischen entzündlichen demyelinisierenden Polyneuropathie
  • Diagnose bei peripheren Neuropathien unklarer Ursache

Genesung und Planung

Nach der Biopsie kann im Versorgungsgebiet des entnommenen Nervs ein dauerhaftes Taubheitsgefühl auftreten. Wundpflege ist erforderlich, und die Fäden sollten nach 10-14 Tagen gezogen werden.

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Lassen Sie uns gemeinsam die für Ihre Erkrankung am besten geeignete Behandlungsmethode bestimmen.

Nervenbiopsie | Dr. Özgür Akşan