Blockade des N. peroneus/tibialis/suralis
Nervenblockade zur Schmerzkontrolle im Bereich unterhalb des Knies und am Sprunggelenk
Was ist diese Behandlung?
Die Blockade des N. peroneus/tibialis/suralis ist ein Verfahren, bei dem zur Behandlung von Schmerzen im Bereich unterhalb des Knies und am Sprunggelenk ein Lokalanästhetikum und/oder ein Steroid um den Zielnerv oder die Zielnervengruppe injiziert wird, um die Nervenleitung vorübergehend zu blockieren. Sie wird zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken durchgeführt.
Vorteile
- Ermöglicht eine schnelle und wirksame Schmerzlinderung im Zielgebiet
- Hat diagnostischen Wert bei der Bestätigung der Schmerzquelle
- Bietet eine Alternative oder Ergänzung zur Operation
- Ist ein wiederholbarer und risikoarmer Eingriff
Behandlungsablauf
Der Zielnerv wird anhand anatomischer Landmarken und/oder unter Ultraschall-/Durchleuchtungskontrolle aufgesucht. Unter sterilen Bedingungen werden mit einer feinen Nadel ein Lokalanästhetikum und ein Steroid injiziert. Der Patient wird eine Zeit lang überwacht.
Wann wird sie eingesetzt?
- Anästhesie in der Chirurgie von Unterschenkel und Sprunggelenk
- Behandlung der peronealen und tibialen Neuropathie
- Diagnostische Beurteilung von Sprunggelenkschmerzen
- Diagnostische Bestätigung der Schmerzquelle
Genesung und Planung
Nach dem Eingriff kann es zu vorübergehendem Taubheitsgefühl oder Schwäche kommen. Der Patient wird in der Regel am selben Tag entlassen. Die Wirkdauer variiert je nach verwendetem Wirkstoff.
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